Osnabrück, Freiburg und unsere Nachbarstadt Lüneburg machen es vor: Viele deutsche Städte haben bereits Nachhaltigkeitsräte. Es freut mich sehr, dass auch in der Hansestadt Uelzen jetzt ein solches Gremium installiert wird. Noch mehr freue ich mich, dass ich als Gründungsmitglied von Stunde Null an ein Teil dieses Gremiums sein darf.

Nachhaltigkeit – für viele Menschen ist dieser Begriff ein inhaltsleeres und unscharfes Modewort. Inflationär gebraucht. Reduziert auf Umwelt- oder Klimaschutz. Für mich als Volkswirtin und Klimawissenschaftlerin bedeutet nachhaltiges Handeln vor allem eines: Entscheidungen heute so zu treffen, dass sie einem guten Leben morgen dienen.

Unsere konkrete Aufgabe als Nachhaltigkeitsrat verstehe ich darin, die 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung auf unsere Kommune herunterzubrechen. Uelzen hat auch schon sehr viele Bausteine dafür – viele davon eher unbeachtet. Ein Nachhaltigkeitskonzept könnte auf dieser Basis aufbauen, Handlungsmöglichkeiten für Bereiche aufzeigen, in denen noch Mangel herrscht und vor allem -unter einem großen Schirm zusammengefasst- mehr Dynamik entwickeln. Wir müssen weg von den vielen kleinen unkoordinierten spontanen Einzelmaßnahmen und hin zu der übergeordneten Maxime, dass alle Entscheidungen von heute einem guten Leben morgen dienen sollen.

Mit mir als Bürgermeisterin bekommt Uelzen eine nachhaltige Stadtentwicklungsstrategie, die ökologische, wirtschaftliche und soziale Ziele in Einklang bringt.

Weitere Informationen zum Uelzener Nachhaltigkeitsrat gibt es hier.

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