Osnabrück, Freiburg und unsere Nachbarstadt Lüneburg machen es vor: Viele deutsche Städte haben bereits Nachhaltigkeitsräte. Es freut mich sehr, dass auch in der Hansestadt Uelzen jetzt ein solches Gremium installiert wird. Noch mehr freue ich mich, dass ich als Gründungsmitglied von Stunde Null an ein Teil dieses Gremiums sein darf.

Nachhaltigkeit – für viele Menschen ist dieser Begriff ein inhaltsleeres und unscharfes Modewort. Inflationär gebraucht. Reduziert auf Umwelt- oder Klimaschutz. Für mich als Volkswirtin und Klimawissenschaftlerin bedeutet nachhaltiges Handeln vor allem eines: Entscheidungen heute so zu treffen, dass sie einem guten Leben morgen dienen.

Unsere konkrete Aufgabe als Nachhaltigkeitsrat verstehe ich darin, die 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung auf unsere Kommune herunterzubrechen. Uelzen hat auch schon sehr viele Bausteine dafür – viele davon eher unbeachtet. Ein Nachhaltigkeitskonzept könnte auf dieser Basis aufbauen, Handlungsmöglichkeiten für Bereiche aufzeigen, in denen noch Mangel herrscht und vor allem -unter einem großen Schirm zusammengefasst- mehr Dynamik entwickeln. Wir müssen weg von den vielen kleinen unkoordinierten spontanen Einzelmaßnahmen und hin zu der übergeordneten Maxime, dass alle Entscheidungen von heute einem guten Leben morgen dienen sollen.

Mit mir als Bürgermeisterin bekommt Uelzen eine nachhaltige Stadtentwicklungsstrategie, die ökologische, wirtschaftliche und soziale Ziele in Einklang bringt.

Weitere Informationen zum Uelzener Nachhaltigkeitsrat gibt es hier.

Im Mai hat die CDU auf dem Westerweyher Festplatz die Liste für die Stadtratswahlen am 12. September aufgestellt. Das Ergebnis stellt eine Mischung aus erfahrenen und neuen Gesichtern dar. Der Stadtverbandsvorsitzende Markus Hannemann: „In kritischen, konstruktiven, nie aber persönlichen Gesprächen haben wir lange daran gearbeitet, den Wählern das beste Gesamtpaket zu präsentieren.“

Auf der Westliste geht mit Wiebke Köpp die Bürgermeisterkandidatin auf Platz eins ins Rennen. In ihrer Rede motivierte sie für den kommenden Wahlkampf, skizzierte ihr Programm: „Ich möchte der Uelzener Innenstadt einen Schub geben, unseren Ort attraktiver für junge Familien machen.“ Hinter Köpp gehen unter anderem der Westerweyher Ortsbürgermeister Karl-Heinz Günther auf Platz zwei und der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Jon Matz auf Platz drei ins Rennen. Matz möchte sich insbesondere für die Belange junger Menschen einsetzen und das Nachtleben fördern. Auf Platz vier steht Karsten Jäkel, dahinter Wilhelm Bauck und David Kipry.

Auf der Ostliste setzt die CDU auf einen erfahrenen Ratsherrn: Stefan Hüdepohl möchte auf dem ersten Platz das beste Ergebnis einfahren. Hinter ihm treten unter anderem Markus Hannemann, Stefanie Maus, Nicole Haase, Barbara Kapczak und Henning Gröfke an. Hannemann: „Dass wir mit drei Frauen auf den ersten fünf Plätzen antreten, ist ein tolles Zeichen.“

Im Rahmen der Veranstaltung, die im Einklang mit den Corona-Richtlinien stattfand, freute sich der Stadtverbandsvorsitzende insbesondere über eines: „Wir haben als Partei eine gute Disziplin an den Tag gelegt, sind ohne innere Grabenkämpfe und Feindseeligkeiten ausgekommen.“ Jetzt gelte es, die Wahl zu gewinnen und künftig die Bürgermeisterin und die stärkste Fraktion zu stellen. „Die passende Truppe dafür haben wir.“